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Bigster - Der neue Bigster kann fast alles
Dacia, die einstige Billigmarke der Renault-Gruppe, strebe weiter nach oben, sowohl in Sachen Modellangebot als auch in puncto Motorenvielfalt. Für „auto, motor und sport“ (Ausgabe 6/2026) ein Grund, sich mit dem Dacia Bigster - in der neuen bivalenten Allradversion - auf eine Probefahrt zu begeben.
Aus konstruktiver Sicht folge Dacia dem Branchen-Trend und verzichte beim Hybrid-G 150 4x4 auf eine mechanische Lösung, bei der die Antriebskraft mittels Kardanwelle nach hinten transportiert wird. Stattdessen arbeite an der Hinterachse eine 23 kW starke E-Maschine, die über zwei Übersetzungsverhältnisse verfüge und sich bei Traktionsbedarf zuschalte. „Den Hauptantrieb übernimmt ein (auch seperat als Handschalter angebotener) 1,2-Liter-Turbobenziner, der per 48-V-Hybridisierung von einem Riemenstarter-Generator unterstützt wird und es auf 140 PS bringt. Der Dreizylinder stammt aus dem noch jungen Joint Venture namens „Horse Powertrain“, welches Renault und Geely geschlossen haben. Ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe verwaltet die Kraft des Verbrenners. Neu bei Dacia: Erstmals gibt es Allrad vereint mit einer Automatik. Im Zusammenspiel mit dem Elektromotor kommt der neue Antriebsstrang auf 154 PS Systemleistung“, heißt es in dem Bericht.
Ganz unspektakulär und reibungslos wechsele der Bigster auf Knopfdruck den genutzten Kraftstoff. Dank des bivalenten Konzepts solle der SUV bis zu 1.500 Kilometer weit fahren, sofern die beiden Tanks mit je 50 Liter Fassungsvermögen voll befüllt seien. Ein Nachteil der LPG-Option: Der Extra-Tank im Kofferraum belege das geräumige Unterbodenfach. Wer auf die Möglichkeit des Flüssiggas-Betriebes verzichten kann oder will, müsse sich noch etwas gedulden. Erst im Laufe dieses Jahres solle eine reine Benziner-Variante des 4x4 folgen.
Die Fahrt im Gelände, auf und ab durch Sand, Matsch, Schotter und Flussläufe habe der Bigster souverän gemeistert. Klaglos und leicht kontrollierbar habe er sich auf seinen Conti-Ganzjahresreifen voran gewühlt. Der Dacia zeige, dass er abseits befestigter Wege deutlich mehr kann, als ein Großteil der Käufer wohl jemals austesten werde.
„Sollten Sie sich jetzt fragen, wie der E-Motor an der hinteren Achse permanent mit genügend Strom versorgt wird, schließt hier sogleich die Antwort an: Die beim Bremsen und Verzögern durch Rekuperation gewonnene Energie wird in einer 0,84-kWh-Batterie gespeichert, ehe sie zur Heckmaschine weitergeleitet wird. Ist der Akku leer, produziert der Benziner als Generator den benötigten Strom, sodass der elektrisch erzeugte Allrad-Antrieb immer verfügbar ist“, erläutert das Magazin.
Der Elektro-Antrieb sei nicht nur offroad nützlich, sondern auch im Alltag. Beim Anfahren und Dahinrollen ziehe sich der Verbrenner regelmäßig zurück. Dann übernehme die hintere E-Maschine, mit der der Bigster immerhin sacht beschleunigen könne. Im Stadtverkehr solle man, so Dacia, bis zu 60 Prozent der Fahrten mit Strom zurücklegen können - einen defensiven Gasfuß vorausgesetzt.
Fernab des Allrad-Systems bleibe sich der Bigster treu: ein schmales, aber sehr geräumiges Interieur, rustikale, jedoch nicht billige Materialien, eine simple Bedienung und ein fast konkurrenzloser Preis - auch als 4x4.
„Front-, Heck- und Allradantrieb - der neue Bigster kann fast alles. Als bivalenter Hybrid-G 150 darf er zudem Benzin plus LPG tanken. So viel Flexibilität und Offroad-Talent gibt es bei Dacia zu einem sehr fairen Preis“, so das Fazit. (konjunkturmotor.de - Redaktionsdienst, KK, März 2026)
Dacia Bigster Hybrid-G 150 4x4: Gesamtverbrauch kombiniert (l/100 km): 7,2 (5,9); CO2-Emission kombiniert (g/km): 117 (134); CO2-Klasse: D (D).
Verbrauchs- und Emissionswerte nach WLTP:
kombinierter Kraftstoffverbrauch: 5,5 l/100km, CO2-Ausstoß: 124 g/km, CO2-Klasse: D
kombinierter Kraftstoffverbrauch: 6,1 l/100km, CO2-Ausstoß: 137 g/km, CO2-Klasse: E
kombinierter Kraftstoffverbrauch: 4,7 l/100km, CO2-Ausstoß: 106 g/km, CO2-Klasse: C
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